Nach einer Demontage müssen Küchenteile, Holz, Metall, Bodenbeläge, Einbauten oder andere Rückbaumaterialien aus dem Objekt gebracht und dem passenden weiteren Weg zugeführt werden. Rückbau endet deshalb organisatorisch nicht mit dem letzten gelösten Bauteil, sondern umfasst auch die Frage, wie Material getrennt, transportiert und anschließend behandelt wird.
Gerade hier greifen Rückbau und Entsorgung eng ineinander. Schon bei der Projektaufnahme lässt sich einschätzen, ob nur wenige Einbauten anfallen oder größere Materialmengen aus Wohnung, Haus, Büro oder Ladenlokal herausgeschafft werden müssen. Materialarten sollten dabei nicht gedanklich zu einer einzigen Mischmenge zusammengefasst werden, weil Holz, Metall, Bodenbeläge oder andere Ausbauprodukte unterschiedliche Anforderungen haben können.
Was verwertet werden kann und welcher Entsorgungsweg geeignet ist, richtet sich nach dem jeweiligen Material und dessen Zustand. Deshalb gehört die Materialfrage bereits in die Rückbauplanung und nicht erst an das Ende der Arbeiten.